Projekte vollenden – Veränderungen gestalten

Was ist eigentlich ein „Projekt“? Wörtlich genommen ein Steinwurf. Projekt leitet sich vom lateinischen Begriff proiectum her und bedeutet so viel wie „das nach vorne Geworfene“. Seit Menschen existieren „entwerfen“ sie sich in die Zukunft – in Form ihrer Projekte. Doch man kann geschickt oder ungeschickt werfen, zu kurz oder zu weit, sein Ziel treffen oder verfehlen. Damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen, stehe ich Ihnen als geübter „Werfer“ zur Seite: Ich begleite Ihre Projekte und Veränderungsprozesse mit Elan und Fingerspitzengefühl, mit Überblick und Weitblick – bis zum erfolgreichen Abschluss. Das verspreche ich nicht nur, das garantiere ich sogar!

Von A bis Z: Projektmanagement

Am Anfang jedes Projekts steht Ihr Auftrag: Meist gilt es, eine komplexe Aufgabe in einer bestimmten Zeit mit bestimmten Mitarbeitern und einem bestimmten Budget zu lösen. Als Projektmanager helfe ich Ihnen bei der Planung und Steuerung sowie beim Einlenken auf unerwartete Ereignisse oder Engpässe. Ich bringe alle Parteien zusammen und behalte Kosten und Timing im Auge. Ich befasse mich mit jedem Detail, gehe aber regelmäßig in den Ausguck, um den Überblick nicht zu verlieren. Für gutes Projektmanagement braucht man Teamfähigkeit, Flexibilität und Ausdauer sowie die Fähigkeit, klar zu kommunizieren, nach unten wie nach oben. Als zertifizierter Projektmanager und ausgebildeter Berater im Projektmanagement bringe ich das nötige Knowhow mit.

Ich manage für Sie nach dem OBECS-Prinzip:

Softwareeinführungen & -umstellungen
Softwaretesting
Requirements Engineering
Krisenintervention
Interimsmanagement
Aufbau Projekt Management Office
Investitionsplanung & Risikobewertung

Auswahlprozesse
Betriebliche Umstrukturierungen
Mitarbeiterschulungen
Recruiting & Personalauswahl
Nachfolge

Vom Prozess zum Personal: Change Management

Durch größere Projekte werden Veränderungen in einem Unternehmen angestoßen, die es zu erkennen und in die richtigen Bahnen zu lenken gilt. Hier geht Projektmanagement nahtlos in Change Management über. Während das klassische PM die technischen und organisatorischen Schritte zur Umsetzung eines Projekts überwacht, schaut das Change Management auf die Stimmung im Unternehmen. Schon im Vorfeld werden Befürworter und potenzielle Gegner eruiert, eingeweiht und ins Boot geholt. Change Management holt die Menschen im Unternehmen ab und hilft ihnen, die Veränderungen zu verstehen und mitzutragen. Das ist umso wichtiger bei kleineren Unternehmen, die keinen eigenen Betriebsrat haben.

Das OBECS-Prinzip

Das von mir entwickelte OBECS-Prinzip verbindet die beiden Disziplinen Projekt- und Change Management auf einzigartige Weise miteinander. Auf Basis fundierten Fachwissens und über 20-jähriger Erfahrung wähle ich für jedes Projekt die zielführendsten Methoden aus und stimme sie auf Ihr Unternehmen ab. OBECS ist klar strukturiert, aber immer flexibel. OBECS bezieht alle Beteiligten mit ein und holt bei Bedarf externe Spezialisten aus meinem Netzwerk mit ins Boot. OBECS bringt jedes Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss und verankert Veränderungen nachhaltig in Ihrem Unternehmen.

Meine Qualifikationen:

  • 20 Jahre Erfahrung im Projektmanagement
  • Erfahrung als Unternehmer und Projektleiter
  • langjährige Erfahrung in Greminien, wie Aufsichtsrat oder Lenkungsausschüsse
  • Ausbildung zum Berater im Projektmanagement bei der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM)
  • Zertifizierter Projektmanager (IHK)
  • Ausbildung „Psychodynamische Organisationsentwicklung und Coaching“ am Institut für Psychodynamische Organisationsentwicklung + Personalmanagement Düsseldorf e. V.

Hier werden alle Parameter eines Projekts – z. B. Projektschritte, Zeitrahmen, Kosten, Lenkungskreise etc. – systematisch erfasst und in einem Lasten- und Pflichtenheft dokumentiert. Das Heft dient als Grundlage für weitere Entscheidungsprozesse. Eine belastbare vertragliche Basis für mich und meine Klienten entsteht erst, wenn alle Anforderungen erhoben sind und der geeignete Lösungsweg verabschiedet wurde.

Unter Organisationsentwicklung verstehe ich einen langfristigen Prozess, bei dem bestehende Strukturen analysiert und optimal an den strategischen Zielen des Unternehmens ausgerichtet werden. Gezielte Qualifikation von Mitarbeitern, der Einsatz neuer Software oder die Restrukturierung von Arbeitsplätzen können die Folge sein. Wichtig ist mir dabei, dass der Veränderungsprozess vom Unternehmen selbst gestaltet wird und alle Mitarbeiter aktiv an seiner Umsetzung beteiligt sind. Nur so haben Veränderungen einen langfristig positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur und das Arbeitsklima.

Doch das Allerwichtigste: Sie als Unternehmer gehen voran!

Gerne helfe ich Ihnen beim Aufbau eines professionellen Project Management Offices (PMO), das für die Umsetzung und Fortentwicklung Ihres firmeneigenen Projektmanagementsystems verantwortlich zeichnet. Das PMO prüft in einer Projektwürdigkeitsanalyse, was überhaupt den Status „Projekt“ in Ihrem Unternehmen erhalten soll oder was besser in der Hoheit der einzelnen Abteilungen verbleibt. Dabei werden alle eingesetzten PM-Methoden, Prozesse und Tools permanent kritisch auf Schwachstellen untersucht und bei Bedarf optimiert.

Aus der Praxis

Der Auftrag war die Erstellung eines Testkonzeptes für Software-Releasewechsel

Durch neue kundenseitige Anforderungen, Änderungen in der Gesetzgebung und Erweiterungen seitens des Softwareherstellers kommt es mehrfach im Jahr zu Releasewechseln bei der Software. Das Softwareprodukt dient als Arbeitsgrundlage für ein ca. 30köpfiges Team und hat kaufmännisch erheblichen Einfluss auf den Geschäftsbetrieb. Die herstellerseitigen Testverfahren bieten einen Basisschutz für einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wird ein Releasewechsel jedoch von umfangreichen Tests der Endanwender und der Administratoren.

Hierzu wurden die zu testenden Funktionalitäten der Software aufgenommen und kategorisiert. Es wurde zwischen Schnittstellen, Server- und Frontend-Funktionalitäten unterschieden. Ebenso bildete das Reporting eine eigene Kategorie.

Es wurde vereinbart, dass die Tests anhand von Praxisfällen auf einem produktiv gespiegeltem Testsystem durchgeführt werden. Der Ablauf zur Erstellung einer Testlandschaft wurde dokumentiert.

Nach Aufnahme aller erforderlichen Tests wurde der dazu nötige Zeitaufwand errechnet. Ebenso wurden der technische Aufwand für die Übernahme der Software in den Produktionsbetrieb erhoben. Die Ermittlung der Aufwände für Test und Implementierung ergänzt durch die Zeit für eventuell notwendige Fehlerkorrekturen auf Herstellerseite war wichtig, um den spätesten Zeitpunkt für die Lieferung des Releases zu kennen, wenn ein fixes Produktionsdatum vorgegeben wird, z. B. durch gesetzliche Änderungen.

Im Folgenden wurden Abhängigkeiten und Workflows definiert, um einen Ablaufplan für die Tests zu erstellen. Da die Tests in den Arbeitsalltag integriert werden sollten, sollten die verschiedenen Aufgaben nicht direkt einzelnen Personen zugeordnet werden. In Anlehnung an das KANBAN-Prinzip werden die Aufgabenpakete verschiedenen Teams zugeordnet. Die Mitglieder der Teams können dann jeweils einzelne Aufgaben selbständig übernehmen. Das Team trägt die Verantwortung dafür, dass die Aufgaben fristgerecht erledigt werden.

Auf dieser Basis wurde ein Software-Auswahlprozess mit dem Ziel initiiert, den Status der einzelnen Tests zu jeder Zeit nachvollziehbar einsehen zu können und zu dokumentieren. Die Zuweisung der einzelnen Test zu einer Person sollte einfach und übersichtlich sein. Zudem sollte es Möglich sein, erkannte Fehler zu erfassen und per Mail aus dem System direkt an den Hersteller zu kommunizieren, sog. Bugtracking.

Durch die eigenverantwortliche Übernahme von Testaktivitäten kann die Akzeptanz und somit die Qualität der Tests gesteigert werden. Die gemeldeten Fehler können nachverfolgt werden, so dass ein direktes Feedback an die Tester geht. Die neue Struktur der Testaktivitäten wurde positiv angenommen.